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Fortepiano & Romantic Guitar

   Sheila Arnold - Alexander-Sergei Ramirez

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Vita

Sheila Arnold & Alexander-Sergei Ramirez

konzertieren seit einigen Jahren in dieser sehr selten zu hörenden Duo-Kombination. Gemeinsam waren sie häufig zu Gast bei internationalen Festivals, wie z.B. Kammermusikfestival „Spannungen“ im Kraftwerk Heimbach, Kammermusik-Konzertreihe „Accordate“ (Aachen), Festival „Villa – Domergue“ in Cannes (Frankreich), Euriade-Festival (Holland), „Styriarte-Festival“ (Österreich), „Schubertiade“ in Roskilde (Dänemark), Koblenz Guitar Festival oder gaben Konzerte u.a. im „Palacio de Torre Tagle“ in Lima (Peru) oder vor Mitgliedern der Kaiserlichen Familie Japans. Zahlreiche Rundfunk-Aufnahmen (WDR, Deutschlandfunk, Belgischer Rundfunk, Österreichischer Rundfunk oder Dänischer Rundfunk) wurden gesendet. Komponisten wie Stephen Goss, Frank Zabel, Jan van der Roost, Joaquín Clerch oder William Bland haben Werke für ihr Duo geschrieben. Ihre erste gemeinsame CD erschien 2021 bei Avi/Deutsche Grammophon: „sehr vitale, kraft- und ausdrucksvolle sowie unmittelbar kommunikative Interpretationen, die diese CD zu einem Vergnügen machen“, (Staccato Magazin, Remy Franck) „Märchenhafte Klangmischungen sind das! Hinreißende Farben! Großartig!“ (Rondo Magazin, Eleonore Büning).

 

Videos
Geschichte

​Duo-Literatur für Gitarre und Klavier? Auch Original-Literatur? Oh, ja.

Anfang des 19. Jahrhunderts erfreuten sich Kompositionen für Gitarre und Hammerklavier sogar großer Beliebtheit.

 Während der hundert Jahre zwischen 1780 und 1880 erlebten sowohl der Gitarren als auch der Klavierbau eine enorme Entwicklung und die Klangideale änderten sich ca. alle 10 bis 20 Jahre. Vor allem der Hammerflügel wechselte vom - anfangs obertonreichen, eher an das Cembalo erinnernden - zum warmen und vollen Klang der heutigen Konzertflügel.

Nur in der relativ kurzen Zeitspanne von 1810 bis 1830 ermöglichte die Konstruktion des Hammerflügels Qualitäten zu entwickeln, deren klangliches Ergebnis eher dem einer „romantischen Gitarre“ glich - ähnliche Möglichkeiten der Artikulation, ein ähnliches Timbre und Lautstärke, sowie ebenso große Vielfalt der Klangfarben - als dem, was wir heute unter „Klavier“ verstehen.

So ergibt sich beim Zusammenspiel der beiden Instrumente der Eindruck eines einzigen farbenreichen Instrumentes – homogen und kontrastreich. 

 Berühmte Komponisten dieser Zeit wie I. Moscheles (1794-1870) , J. N. Hummel (1778-1837), A. Diabelli (1781-1858) oder C. M. von Weber (1786-1826) waren fasziniert von der Äquivalenz der beiden Instrumente und ließen sich zu reizvollen Werken inspirieren. Vor allem der italienische Gitarrist und Komponist Ferdinando Carulli (1771-1841) hinterließ für diese Besetzung eine große Anzahl von Originalwerken und Transkriptionen für diese Besetzung, die er gemeinsam mit seinem Sohn Gustavo auf zahlreichen Konzertreisen durch Europa spielte. 

Instrumente

INSTRUMENTE:

 

Fortepiano:

Kopie eines Instrumentes von Louis Dulcken (ca 1815)  J.C. Neupert, Bamberg

 

Louis Dulcken entstammte einer traditionsreichen Instrumentenbauer-Familie. Schon sein in Antwerpen und Brüssel tätiger Großvater Joannes Daniel Dulcken galt nach zeitgenössischem Urteil als der "beste Cembalobauer in der Nachfolge der drei Ruckers".

Der 1761 in Amsterdam geborene Enkel Johan Lodewijk Dulcken ließ sich 1780 unter dem Namen Louis Dulcken in München nieder, wo er bereits 1782 zum "mechanischen Hofklaviermacher" avancierte und im Laufe seines rund 50jährigen Schaffens zu hohem Ansehen im In- und Ausland kam. 

Grundlage des Nachbaus von Neupert bildet ein um 1815 gefertigtes Originalinstrument Louis Dulckens. Der Flügel ist - wie ein modernes Instrument - mit Forte- und Una-Corda-Pedal ausgestattet. Zusätzlich weist er ein Moderatorpedal auf, das die Vortragsbezeichnungen "sordino" oder "pianissimo" der damaligen Klavierliteratur intentionsgerecht darzustellen erlaubt.

 

Romantische Gitarre

 Kopie eines Originalinstrumentes von Georg Stauffer (1773–1853) durch B. Kresse, Köln (2006) 

 

„Romantische Gitarren“ - oder wie sie auch genannt werden -  „Biedermeier-Gitarren“ sind von der Bauart etwas kleiner und zierlicher und haben einen helleren und durchdringenderen Klang als heutige Konzertgitarren. Georg Stauffer war der berühmteste und richtungsweisendste Gitarrenbauer der “Wiener Schule”, die damals eine Hochblüte im Gitarrenspiel erlebte. Viele Neuerungen im Gitarrenbau gingen auf ihn zurück – freischwingendes und höhenverstellbares Griffbrett,  nicht umsonst wurden viele seiner Modelle im 19. Jahrhundert von anderen Gitarrenbauer kopiert.

Presskit

Presskit
Duo Sheila Arnold & Alexander-Sergei Ramírez

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Foto: Larissa Raiskin

Foto: Marion Koell

Foto: Andrey vWeyers, Duiburg

Foto: Andrey Weyers, Duisburg

Foto: Chr. Charler, B-Eupen

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